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									Terra Nova Forum - Recent Posts				            </title>
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            <description>Terra Nova Discussion Board</description>
            <language>de-AT</language>
            <lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2026 02:32:54 +0000</lastBuildDate>
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            <ttl>60</ttl>
							                    <item>
                        <title>RE: (Quest) Das Kreischen in der Nacht</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/469/</link>
                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 19:48:53 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Lange bevor Elijah die Wegkreuzung im Blutkamm erreichte wurde sein Pferd schon unruhig, es schnaubte leise und trat ungleichmäßiger auf, als würde es etwas wittern das sich seinem Blick ent...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Lange bevor Elijah die Wegkreuzung im Blutkamm erreichte wurde sein Pferd schon unruhig, es schnaubte leise und trat ungleichmäßiger auf, als würde es etwas wittern das sich seinem Blick entzog. Elijah ließ die Zügel locker, doch seine Aufmerksamkeit schärfte sich, sein Blick glitt immer wieder hinauf zu den dunklen Hängen des Blutkamms. Als er schließlich an die Kreuzung gelangte – ein schiefer, halb zerfallener Wegweiser, dessen Holz vom Wind aufgerissen war – verlangsamte er sein Tempo. In die eine Richtung ging es hinab zur Eulenrast, der andere Weg führte hoch ins Blutkammgebirge - entlang der steilen Felswände.</p>
<p><br />Im nächsten Augenblick erklang ein Geräusch, wie ein schriller, schneidender Riss in der Luft, der so plötzlich einsetzte, dass er sich eher wie ein Angriff anfühlte als wie ein Schrei. Elijah hob den Kopf und sah wie eine Harpyie aus der Höhe auf ihn herabstürzte. Er reagierte, ohne nachzudenken, rutsche aus dem Sattel seines Pferdes und hob seine Hand bedrohlich in ihre Richtung. Die Luft vor ihm spannte sich, zog sich zusammen, bis sie beinahe greifbar wurde, und im nächsten Augenblick brach eine beißende Kälte daraus hervor. Sie traf die Kreatur mitten im Sturz und riss ihr jede Kontrolle aus dem Leib, ließ Eis über sie hinwegkriechen, schnell und gnadenlos. Noch während sie fiel, folgte die zweite Bewegung – Hitze, dicht und drückend, die sich in einem einzigen, zerstörerischen Impuls entlud - die Harpyie landete regungslos vor ihm auf dem Boden.</p>
<p><br />Für einen kurzen Moment kehrte die Stille zurück, doch diesmal war sie anders, gespannt wie ein Atem, der zu lange angehalten wurde. Ein Kreischen erhob sich aus den Höhen, nicht einzeln, sondern vielfach, ein chaotischer Chor aus grellenden Stimmen, die sich überlagerten und gegenseitig zu übertönen versuchten. Elijah schwang sich zurück in den Sattel und lenkte sein Pferd den steinigen Pfad hinauf, der sich bald verengte und ihn in eine schmale Passage zwang. Überreste einer alten Holzbarrikade, die zwischen den Felsen hervorstachen, geborstene Balken und dunkle Splitter, die davon erzählten, dass hier einst versucht worden war etwas aufzuhalten.<br />Als er die Engstelle hinter sich ließ, öffnete sich der Weg wieder, doch mit ihm kehrte auch das Gefühl zurück, beobachtet zu werden. Ein süßlich-verfaulter Geruch legte sich über die Sinne, vermischt mit der trockenen Kälte des Steins, während sich die Schatten zwischen den Felsen verdichteten. Die Nester, die er schließlich erblickte, wirkten nicht gebaut, sondern gewachsen – aus Knochen, Stoffresten und undefinierbaren Überbleibseln, die sich zu grotesken Formen zusammenfügten- und überall darin regte sich Leben, wenn man es denn so nennen wollte...</p>
<p><br />Ohne Vorwarnung stürzte eine der vielen Harpyien von hinten auf ihn hinab, traf ihn mit solcher Wucht, dass er aus dem Sattel gerissen und über den harten Boden geschleift wurde. Der Schmerz kam sofort, dumpf und allumfassend, während sein Pferd in Angst davon tobte. Die Kreatur zögerte keinen Augenblick und nahm die Verfolgung auf, als wäre sie von einem einzigen, klaren Ziel geleitet. Elijah blieb einen Moment liegen - rang nach Luft, schmeckte Blut, dann zwang er sich hoch. Sein Blick folgte rasch seinem Pferd und mit einem abrupten Schritt und Ruck verkürzte sich die Distanz zwischen ihm und der jagenden Harpyie, dann noch einmal, schneller, unwirklicher, bis er plötzlich hinter ihr war. Die Luft gefror erneut, doch diesmal war es kein plötzlicher Schlag, sondern ein unerbittliches Greifen, das sich um die Kreatur legte, sie aus der Bewegung riss und ihr den Atem zum Leben raubte. Ein letzter greller Schrei und sie fiel tot auf den Boden.</p>
<p><br />Doch das Echo ihres Todes wurde sofort verschlungen. Das Kreischen schwoll an, wurde dichter, lauter, bis es den Himmel selbst zu füllen schien. Als Elijah aufsah, sah er nicht mehr nur einzelne Gestalten, sondern einen Schwarm, der sich aus den Felsen löste – eine lebendige Masse aus Flügeln, Stimmen und ungerichteter Wut. Sie kamen nicht zögernd, sondern entschlossen, als hätten sie längst entschieden, dass er hier nicht hingehörte. Er kniete sich nieder, schloss die Augen und legte seine Handflächen auf den Steinboden. Die Kälte, die sich daraufhin ausbreitete, war nicht mehr bloß ein Werkzeug, sondern etwas, das die Umgebung selbst veränderte. Nebel kroch über den Boden, zog sich zusammen, verdichtete sich, während über ihm Wolken entstanden, die zu schnell wuchsen, um natürlich zu sein. Was dann folgte, war kein gewöhnlicher Niederschlag, sondern ein Sturm aus Eis, der in immer härteren, schärferen Formen auf die angreifenden Harpyien niederging. Splitter schnitten durch die Luft, trafen Flügel und Körper, rissen Kreaturen aus dem Himmel, während andere sich taumelnd zurückzogen oder am Rand des Sturms verharrten.</p>
<p><br />Selbst als der Hagel nachließ und die Kälte langsam aus der Luft wich, blieben sie dort oben, kreisend, wartend, ihre Stimmen leiser, aber nicht verstummt. Sie hatten Verluste erlitten, waren zurückgedrängt worden – doch sie waren nicht besiegt, und in der Art, wie sie sich neu sammelten, lag etwas, das weit über bloßen Instinkt hinausging.</p>
<p>Elijah blieb nicht länger als nötig war und ging zu seinem Pferd - das zitternd und mit geweiteten Nüstern in der Ferne stand - legte seine Hand an den Hals uns streichelte es, während er ein paar beruhigenden Worte sprach. Dann zog er sich hoch auf den Sattel und ritt den Weg zurück, bis er bei der Eulenrast ankam. Mit ernstem Blick ging er zu den Händlern und sprach ein paar warnende Worte über diese Gefahr im Gebirge aus, ehe er seine Reise dann fortsetzte...</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://terra-nova.online/community/"></category>                        <dc:creator>soup</dc:creator>
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                    </item>
				                    <item>
                        <title>(Quest) Das Kreischen in der Nacht</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/466/</link>
                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 08:05:36 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Arnulf starrt auf die Feder, die vor ihm in der kleinen Blutlache liegt. Sie ist lang, geschwungen, hat ein unverkennbares Muster, und doch ist sie bläulich. Bisher hatte er dieses Muster nu...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div class="message__5126c cozyMessage__5126c wrapper_c19a55 cozy_c19a55 zalgo_c19a55" role="article" data-list-item-id="chat-messages___chat-messages-1466840619501486090-1494245148094365746" aria-labelledby="message-username-1494244083323895849 uid_1 message-content-1494245148094365746 uid_2 message-timestamp-1494245148094365746">
<div class="contents_c19a55">
<div id="message-content-1494245148094365746" class="markup__75297 messageContent_c19a55"><span>Arnulf starrt auf die Feder, die vor ihm in der kleinen Blutlache liegt. Sie ist lang, geschwungen, hat ein unverkennbares Muster, und doch ist sie bläulich. Bisher hatte er dieses Muster nur rötlich gesehen, ein klares Zeichen: eine Harpye hatte sich herab verirrt und ein Schaf gerissen. Als Trophäenhändler hatte er eigentlich einen guten Überblick, hatte er gedacht. Jeden Kunden fragt er nun, ob dieser bereits eine solche Feder gesehen hätte. </span></div>
<div> </div>
<div class="markup__75297 messageContent_c19a55"><span>In der folgenden Nacht meidet der Schlaf ihn, und alle anderen Bewohner des Blutkamms. Statt von leisem Schnarchen erzittern die Wände von unbändigem Geschrei, ein Geräusch, das schon lange nicht mehr in dieser Klarheit durch die Hügel gezogen ist. Harpyen! Einst von den wackeren Recken der Eulenrast in die Berge zurück gedrängt, erobern sie ihre Reviere zurück, lassen wie zur Bestätigung ihres Triumphes ihre gellenden Schreie die Nacht zerreißen. </span></div>
<div> </div>
<div class="markup__75297 messageContent_c19a55"><span>Am nächsten Morgen sind die Hügel bevölkert, die Holzbarriere ist zerborsten. Auf dem großen Weg an der Eulenrast vorbei finden wachsame Beobachter Spuren: aufgescharrte Erde hier, kleine Federchen dort. Pferde scheuen ob des bestialischen Geruchs, und immer wieder verirrt sich eine der gefiederten Ungestalten auf den Hauptweg, bedroht alle Reisenden, bis ihr der Garaus gemacht wird.</span></div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
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                        <guid isPermaLink="true">https://terra-nova.online/community/postid/466/</guid>
                    </item>
				                    <item>
                        <title>RE:  Wie der Phönix aus der Asche, Aschenheim erwacht</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/461/</link>
                        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 05:02:53 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Gesagt getan beginnt sie mit dem aufladen der 3 Dinge .................. was sich dann aber wohl als schwieriger herausstellte als sie gedacht hatte. Die Hilfe die Morina fuer ein paar Muenz...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gesagt getan beginnt sie mit dem aufladen der 3 Dinge ..........<br /><br />........ was sich dann aber wohl als schwieriger herausstellte als sie gedacht hatte. Die Hilfe die Morina fuer ein paar Muenzen angeheuert hatte um den Karren zu begleiten, man hoerte ja von den immer wieder auftauchenden Untoten, stand kopfschuettelnd neben dem Karren. <br />"Nee das kriegen wir nie und nimma alles mit. Das Spinnrad geht ja noch oben drauf auf den ganzen Krempel", was ihm einen boesen Blick von Morina einfangen lies, den er grinsend ignorierte, "und den Kessel koennen wir sogar noch hinten mit ner Kette dranhaengen, hab zum Glueck eine dabei, aber der Webstuhl geht da nie und nimmer mit drauf. Den kriegen wir nichtmal auf den leeren Karren drauf. Der ist viel zu sperrig."<br />Morina starrt ihn, wohl sichtlich enttaeuscht, eine Weile an. "Was machen wir denn dann?" meint sie etwas verunsichert.<br />"Naja wir bringen den Krams erstmal in die Stadt und kommen dann nochmal wieder fuer den Webstuhl. Ich bring dann Werkzeug mit und wir schauen ob wir das Ding auf Karrengroesse zusammensaegen koennen" meint er breit grinsend.<br />Sie schaut ihn wohl etwas erschrocken und leicht aergerlich an "Hier wird nichts gesaegt!", bis sie dann sein grinsen bemerkt. "Ihr scherzt wohl guter Mann. Zersaegt bringt mir der Webstuhl ja nichts mehr, bis auf nen Haufen sperriges Feuerholz vielleicht."<br />"Naja wir muessen ihn ja nicht gleich zu Feuerholz zersaegen", meint er noch immer grinsend, "aber der Sockel muss runter. So kriegen wir das Ding nie auf den Karren. Mit meinem Werkzeug krieg ich den schon runter und dann in der Stadt koennen wir den wieder dranmontieren mit nen paar Naegeln."<br />Sie nickt nur, wohl sichtlich etwas erleichtert. "Na dann mal los. Laden wir das Spinnrad und den Kessel auf und kommen dann morgen wieder."<br /><br />Aus Morgen wurde dann zwar Uebermorgen, der Kerl der helfen sollte hatte sich am Abend etwas zu sehr selbt geholfen in der Taverne und war nicht in der Lage sich auf die Reise zu machen ohne den Karren mit der Kohlsuppe, die er wohl am Abend zuvor mit groesseren Mengen an Alkohol genossen hatte, vollzupflastern. Aber gut Ding braucht ja bekanntlich eine Weile, und wenn Alkohol im Spiel ist kanns auch mal 2 Weilen brauchen.<br />Nachdem sie am spaeten Vormittag des 2. Tages in Drachenbruch angekommen waren, nach etlichen Pausen am Weg "Mir gehts grade nicht so gut", machte sich die Hilfe auch gleich an die Arbeit und nach einer Weile hatte er den Webstuhl auf Karrengerechte Stuecke zerlegt. Das Aufladen war dann kein grosses Problem mehr und zu Mittag machten sie sich auch schon wieder auf den Rueckweg.<br />Als sie am Marktplatz von Aschenheim angekommen waren und alles abgeladen war meinte er zu Morina "Ist schon etwas spaet und wird bald dunkel. Ich fang dann morgen in der Fruehe an das Ding wieder zusammenzubauen. Sie nickte nur "Ist gudde. Die Muenzen gibts dann morgen, sonst hab ich den Webstuhl wieder voll mit Kohlsuppe" meint sie noch grinsend, alls sie sein leicht entttaeuschtes Gesicht bemerkte.</p>]]></content:encoded>
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                    </item>
				                    <item>
                        <title>RE: Der Weg der Stille</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/460/</link>
                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 22:36:49 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Zu Gast bei den Toten
&nbsp;
Konrad wusste nicht mehr, wie viele Tage er nun schon so lag. Er wusste nicht, wann der Schmerz nachgelassen hatte. Hatte er überhaupt nachgelassen?
Er fühlte...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><span style="font-size: 14pt">Zu Gast bei den Toten</span></strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Konrad wusste nicht mehr, wie viele Tage er nun schon so lag. Er wusste nicht, wann der Schmerz nachgelassen hatte. Hatte er überhaupt nachgelassen?</p>
<p>Er fühlte sich, als hätte ihn jemand beiseite gelegt. Bereit, abgeholt zu werden. Und es war, als hätte alles, was ihn hier noch hielt an Bedeutung verloren. </p>
<p>Wachte er? Schlief er? Konrad vermochte es nicht zu sagen. Was er jedoch sicher wusste: Noch war er. Aber was? Und wo? </p>
<p>Er sah sich um. An einem Ort, der ihm merkwürdig vertraut erschien und den er dennoch vorher noch nicht sah. Es war kein Friedhof, keine Gruft. Doch er wusste: Dies war ein Ort der Toten. </p>
<p>Die Welt, in der er sich wiederfand, war ruhig. Still. Und trotzdem nicht leer. Sie war frei von allem, was drängte. Er verspürte weder Hunger, noch Durst. Da war kein Schmerz, kein Leid. Und weder Müdigkeit, noch Sorgen plagten ihn. </p>
<p>Konrad hob seine Hand. Sie war noch da. Er betrachtete sie eine Weile und sah an sich herab. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und dann drang eine Stimme in seinen Kopf. Nicht hörbar, aber trotzdem da. </p>
<p>"Du spürst es..."</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Konrad drehte sich nicht um. Er wusste: Dormus.</p>
<p>Neben ihm stand sie dann - die Gestalt. Alt. In dunkle Lumpen gehüllt. Mit einem Raben auf der Schulter. </p>
<p>"Wo sind alle?", fragte Konrad. </p>
<p>"Hier.", antwortete die Stimme in seinem Kopf.</p>
<p>Er sah sich um und da erst erkannte er es. Die anderen. Sie waren da. Nicht als Körper, nicht als Geister. Einfach da. Er spürte die Anwesenheit der Verblichenen. </p>
<p>"Leiden sie?", fragte er. </p>
<p>"Nein."</p>
<p>Die Antwort kam plötzlich, ohne Zögern. Als wäre sie eine unumstößliche Wahrheit. </p>
<p>"Erinnern sie sich?"</p>
<p>Diesmal dauerte es einen Moment. </p>
<p>"Nicht, wie du es tust."</p>
<p>Konrad schwieg. Er verstand nicht ganz. Aber er widersprach auch nicht. </p>
<p>Gemeinsam gingen sie weiter. </p>
<p>"Was bleibt?"</p>
<p>"Das, was gehen durfte."</p>
<p>Konrad sah wieder auf seine Hände. Er dachte an die Toten, die er begraben hatte. An das was er erlebt hatte, seit er auf dieser fremden Welt erwachte. Er dachte an das Blut, den Schmerz , die Angst. All das war hier nicht. </p>
<p>"Und was ist mit dem, was nicht gehen will oder kann?", fragte er leise. </p>
<p>Da veränderte sich etwas, deutlich spürbar, aber nicht sichtbar. Zwar blieb die Ruhe, doch wog sie nun schwerer. </p>
<p>"Das gehört nicht hier her..."</p>
<p>Und zum ersten Mal, lag etwas wie Gewicht in Dormus' Worten.</p>
<p>Konrad hob den Blick und ein kurzer Moment verging, ehe er verstehend nickte. </p>
<p>Er sah sich noch einmal um in dieser Welt, die weder Schmerz noch Leid kannte. Für einen Augenblick kam ihm der Gedanke: "Wie schön es wäre einfach hier zu bleiben." Er hatte den Gedanken noch nicht richtig beendet, als die Stimme wieder an sein Ohr drang: </p>
<p>"Noch nicht..."</p>
<p>Konrad schloss die Augen und atmete tief durch. Und da war es wieder: das Gefühl von Schwere, Kälte und Leere, das seinen Körper durchflutete. Die Ruhe blieb, wenngleich sie sich auch entfernte. </p>
<p>Irgendwo zwischen den Welten verweilte Konrad noch einen Augenblick. </p>
<p>Dann war er wieder auf dem Weg zurück. </p>
<p>Und die Stimme? Sie schwieg. </p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://terra-nova.online/community/"></category>                        <dc:creator>Nephren-Ka</dc:creator>
                        <guid isPermaLink="true">https://terra-nova.online/community/postid/460/</guid>
                    </item>
				                    <item>
                        <title>RE: Aushänge der Region Eichenwacht </title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/459/</link>
                        <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 17:18:33 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Ein frischen Aushang kann man auf dem Marktplatz entdecken, sowie an der Taverne und Bankhaus.

Erstes Burgtreffen - Gemeinschaftstreffen der Siedler Eichenwachts

Am vorletzten Tag dies...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein frischen Aushang kann man auf dem Marktplatz entdecken, sowie an der Taverne und Bankhaus.<br /><br /><br /></em></p>
<blockquote>
<p><span style="text-decoration: underline"><strong><span style="font-size: 14pt">Erstes Burgtreffen - Gemeinschaftstreffen der Siedler Eichenwachts</span></strong></span></p>
<p><img style="margin-left: auto;margin-right: auto" src="https://i.ibb.co/HpFS1j4X/Wappen-Leomar.png" alt="Wappen Leomar" /></p>
<p data-start="107" data-end="266"><strong>Am vorletzten Tag dieses Wochenlaufs, zur achten Stunde des Abends,</strong><br data-start="174" data-end="177" />wird auf Burg Eichenstein die monatliche Versammlung aller Siedler der Region abgehalten.</p>
<p data-start="268" data-end="435">Entgegen der bisherigen Tradition soll dieser Abend nicht allein dem gemeinsamen Beraten dienen,<br data-start="364" data-end="367" />sondern zugleich den Einzug in die Burg in festlicher Runde begehen.</p>
<p data-start="437" data-end="530">Erscheint zahlreich – Speis und Trank werden von der Gemeinschaft der Eichenwächter gestellt.</p>
<p data-start="532" data-end="680">Auch Gäste und Freunde sind herzlich willkommen, um gemeinsam die Last des Alltags für eine Weile ruhen zu lassen, zu feiern und sich auszutauschen.</p>
<hr />
<p data-start="682" data-end="844">Wer mit Tatkraft, Mut oder Weisheit der Gemeinschaft dienen will,<br data-start="747" data-end="750" />der trete hervor und erhebe seine Stimme.<br data-start="791" data-end="794" />Eichenwacht soll bestehen – als Hort des Friedens.</p>
<p data-start="846" data-end="928">So erscheinet, und lasst uns gemeinsam wider alle Fährnisse bestehen.</p>
<hr />
<p data-start="930" data-end="1006">Gezeichnet im Namen der Verwalter von Eichenwacht<br data-start="979" data-end="982" />Leomar Grauwacht &amp; Cahir</p>
<p><img src="https://i.ibb.co/nq7xLfvf/Siegel-Brief.png" alt="Siegel Brief" /></p>
</blockquote>
<p>18.04.2025 - 20 Uhr auf Burg Eichenstein</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://terra-nova.online/community/"></category>                        <dc:creator>falamin</dc:creator>
                        <guid isPermaLink="true">https://terra-nova.online/community/postid/459/</guid>
                    </item>
				                    <item>
                        <title>RE:  Eichenwacht erwacht</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/456/</link>
                        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 15:47:34 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Das Burgfest stand vor der Tür und Kat bat Shandra um Hilfe die neuen Banner zu nähen. Am Morgen des ersten Tages der Woche trafen sich die beiden Frauen im großen Burgsaal um ans Werk zu ge...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Burgfest stand vor der Tür und Kat bat Shandra um Hilfe die neuen Banner zu nähen. Am Morgen des ersten Tages der Woche trafen sich die beiden Frauen im großen Burgsaal um ans Werk zu gehen.  Der Stoff wurde in den Farben grün und beige gewählt, den Farben ihres Wappens. Shandra markierte die zuvor auf dem großen Tisch ausgebreiteten Stoffbahnen mit heller Kreide und Kat schnitt sie zurecht. Anschließend nähte Shandra mit geübter Hand die Schnittflächen zusammen, umsäumte alles mit einem feinen Stich, während Kat passende Rundhölzer fertigte an denen das Banner befestigt werden sollte. </p>
<p>Nach einigen Stunden konzentrierter Arbeit begutachteten die beiden das Werk und waren zufrieden. Kat nahm sie an sich und machte sich auf diese an prominenten Stellen der Burg zu aufzuhängen. </p>
<p>Dem Fest stand nichts mehr im Wege.</p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/260413/v3hleof2.jpg" /> <img src="https://s1.directupload.eu/images/260413/iu79k9oq.jpg" /> <img src="https://s1.directupload.eu/images/260413/sami5ssp.jpg" /> <img src="https://s1.directupload.eu/images/260413/7d8v4ebb.jpg" /> <img src="https://s1.directupload.eu/images/260413/dhs3l7u5.jpg" /></p>
<p><img src="https://s1.directupload.eu/images/260413/ts3egvz2.jpg" /></p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://terra-nova.online/community/"></category>                        <dc:creator>Morgenstern</dc:creator>
                        <guid isPermaLink="true">https://terra-nova.online/community/postid/456/</guid>
                    </item>
				                    <item>
                        <title>RE:  Eichenwacht erwacht</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/453/</link>
                        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 05:40:49 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Neulich in Drachenbruch...
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Als er wie so oft bei seinen Angelausflügen den Weg durch Drachenbruch wagte, in dem er jetzt schon wochenlang niemanden mehr gesehen hatte, fasst...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Neulich in Drachenbruch...</p>
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<p>Als er wie so oft bei seinen Angelausflügen den Weg durch Drachenbruch wagte, in dem er jetzt schon wochenlang niemanden mehr gesehen hatte, fasste Gorm kurzerhand einen Entschluss:</p>
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<p><a href="https://terra-nova.online/wp-content/uploads/wpforo/default_attachments/1776058849-Grill-Drachenbruch.jpg" target="_blank" rel="noopener">https://terra-nova.online/wp-content/uploads/wpforo/default_attachments/1776058849-Grill-Drachenbruch.jpg</a></p>
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<p>Kaum zurück in Eichenwacht verstaute er das gute Stück im Keller der Taverne. Es sollte schon bald wieder zum Einsatz kommen</p>
<div id="wpfa-2434" class="wpforo-attached-file"><a class="wpforo-default-attachment" title="Grill-Drachenbruch.jpg" href="//terra-nova.online/wp-content/uploads/wpforo/default_attachments/1776058849-Grill-Drachenbruch.jpg" target="_blank" rel="noopener"><i class="fas fa-paperclip"></i> Grill-Drachenbruch.jpg</a></div>]]></content:encoded>
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                    </item>
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                        <title>RE: Alberichs Tagebuch</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/450/</link>
                        <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 07:15:32 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Dieser Tage war Alberich ruhelos durch die Gefilde gestreift, nach Spuren suchend, die ihn eventuell den vielen Fragen rund um die Geschehnisse mit den Untoten näherbringen konnten.  Er bere...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Tage war Alberich ruhelos durch die Gefilde gestreift, nach Spuren suchend, die ihn eventuell den vielen Fragen rund um die Geschehnisse mit den Untoten näherbringen konnten.  Er bereiste die Orte, von denen er wusste, dass sie von den Ruhelosen früher heimgesucht worden waren. Viele Orte der Kraft waren dabei, die noch vor wenigen Tagen durch klappernden Gestalten belagert wurden und nun aber jedoch in Ruhe und Stille dalagen. Es schien also so, als würde es sich um ein ganzheitliches Phänomen handeln, dass die Ruhelosen von der Oberfläche verschwanden und sich im Unterreich sammelten. Und diese Höhlen, diese unterirdischen Orte, die waren nun von seltsamen Gestalten bevölkert. Wie oft er sich durch diverse düstere Gänge gekämpft hatte, hatte er nicht mitgezählt. Doch wo blieben die Hinweise nach der Quelle allen Übels?</p>
<p>Alberich begriff langsam, dass ihn seine Waffe nicht zum Ziel geleiten würde. Welle für Welle an Untoten zu erlösen, würde am Ende zu nichts führen. Er würde sich stattdessen fernab von Eichenwacht der Meditation hingeben. Nahe Drachenbruch schlug er sein Lager auf, Verweilte. Meditierte. Versuchte die Zeichen der Runen zu lesen. Bis der Rabe Konrads kam und dessen Nachricht zu einem jähen Abbruch seines Lagers führte.</p>]]></content:encoded>
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                        <title>RE: Ein Rabe auf der Suche nach Alberich</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/449/</link>
                        <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 04:26:34 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Nahe Drachenbruch, an einem Ort der Kraft, stürzte ein Rabe aus dem Himmel, um sich auf Alberichs Schulter niederzulassen. Das Pergamentröllchen im Schnabel wurde sogleich gelesen und schon ...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nahe Drachenbruch, an einem Ort der Kraft, stürzte ein Rabe aus dem Himmel, um sich auf Alberichs Schulter niederzulassen. Das Pergamentröllchen im Schnabel wurde sogleich gelesen und schon in der ersten Zeile erkannte man allergrößte Besorgnis im Gesicht des Hünen. Was immer er auch gelesen hatte, es schien von größter Wichtigkeit zu sein, denn sogleich schwang er sich auf sein Pferd und preschte in Richtung Osten los.</p>
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://terra-nova.online/community/"></category>                        <dc:creator>Wulfus</dc:creator>
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