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            <title>
									Terra Nova Forum - Recent Posts				            </title>
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            <description>Terra Nova Discussion Board</description>
            <language>de-AT</language>
            <lastBuildDate>Fri, 01 May 2026 08:35:26 +0000</lastBuildDate>
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            <ttl>60</ttl>
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                        <title>RE: Gedanken eines aufrechten Eichenwächters</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/489/</link>
                        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 21:20:25 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[...
Es war zur späten Abendstunde, als in der großen Halle der Burg Eichenstein noch immer das Licht zahlloser Kerzen brannte. Das erste Burgfest war in vollem Gange gewesen. Stimmen, Lache...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>...</p>
<p class="isSelectedEnd"><span>Es war zur späten Abendstunde, als in der großen Halle der </span><em>Burg Eichenstein</em><span> noch immer das Licht zahlloser Kerzen brannte. Das erste Burgfest war in vollem Gange gewesen. Stimmen, Lachen und das Klirren von Krügen hatten die Mauern erfüllt. Doch nun war eine andere Stille eingekehrt. Eine erwartungsvolle...</span></p>
<p class="isSelectedEnd"><span>In seiner Kammer an der Burgmauer und über dem Burghof blickend, saß </span><em>Cahir von Eichenwacht</em><span> an seinem groben Holztisch. Die Geräusche des Festes waren verklungen, doch in seinem Geist hallte jeder einzelne Moment des Abends nach.</span></p>
<p><span>Sein Blick ruhte auf dem Pergament vor ihm, doch seine Gedanken waren noch in der Halle...</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Die große Tafel war beiseite gerückt worden, als Leomar, Burgherr von Eichenstein, vor die Versammelten trat. Seine Stimme hatte den Raum erfüllt — ruhig, bestimmt, getragen von Gewicht und Bedeutung.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Freunde, Gefährten und Mitstreiter waren gekommen.</em><br /><em>Männer und Frauen, mit denen Cahir gekämpft, gelacht und aufgebaut hatte.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Als sein Name genannt wurde, war es, als hätte die Welt für einen Augenblick den Atem angehalten.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Langsam war er vorgetreten.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Nicht als Held.</em><br /><em>Nicht als Sieger.</em><br /><em>Sondern als einer, der den Weg erst zu verstehen begann.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Vor den Augen aller sank er auf ein Knie.</em></p>
<p><em>Die Worte des Eides lagen schwer auf seiner Zunge, nicht weil er sie nicht kannte, sondern weil er ihre Bedeutung spürte.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Stille folgte...</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Eine Stille, die mehr sagte als jeder Jubel.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Dann trat Leomar näher.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Mit ruhiger Hand legte er die Klinge auf Cahirs Schulter — erst auf die eine, dann auf die andere.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Ein einfacher Moment.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Und doch einer, der alles veränderte.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>„Erhebe dich, Ritter von Eichenwacht.“</em></p>
<p><em>Diese Worte hatten sich tief in sein Inneres gebrannt.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="isSelectedEnd"><span>Nun saß Cahir wieder allein in seiner Kammer.</span></p>
<p class="isSelectedEnd"><span>Die Kerze flackerte leicht, während er die Feder zur Hand nahm.</span></p>
<p class="isSelectedEnd"><span>Er betrachtete seine Hände, dieselben Hände wie zuvor.</span><br /><span>Und doch fühlte sich alles anders an.</span></p>
<p class="isSelectedEnd"><span>Schwerer.</span></p>
<p class="isSelectedEnd"><span>Verantwortungsvoller.</span></p>
<p class="isSelectedEnd"><span>Echter.</span></p>
<p><span>Langsam begann er zu schreiben:</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Heute wurde ich zum Ritter geschlagen.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Nicht, weil ich vollkommen bin.</em><br /><em>Nicht, weil ich würdig bin ohne Zweifel.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Sondern weil andere an das glauben, was ich zu werden versuche.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Ich spüre das Gewicht dieses Titels mehr, als ich es je erwartet hätte.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Ein Ritter ist kein Ziel.</em></p>
<p class="isSelectedEnd"><em>Er ist ein Versprechen.</em></p>
<p><em>Und heute habe ich begonnen, es zu tragen.</em></p>
<p><em>Cahir, Ritter von Eichenwacht</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="isSelectedEnd"><span>Cahir legte die Feder nieder.</span></p>
<p class="isSelectedEnd"><span>Draußen wehte der Wind um die Türme von </span>Burg Eichenstein<span>, als würde er die Mauern selbst prüfen.</span></p>
<p class="isSelectedEnd"><span>Drinnen aber war es still.</span></p>
<p class="isSelectedEnd"><span>Und in dieser Stille saß ein junger Ritter, </span><span>nicht am Ende seines Weges, </span><span>sondern ganz am Anfang.</span></p>
<p>...</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://terra-nova.online/community/"></category>                        <dc:creator>Cahir</dc:creator>
                        <guid isPermaLink="true">https://terra-nova.online/community/postid/489/</guid>
                    </item>
				                    <item>
                        <title>RE:  Kadenz der Dunkelheit</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/488/</link>
                        <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 19:51:30 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Gut gewachst ist halb ausgerutsch
&nbsp;
Heute war ein wunderbarer Tag. Heute konnte sie die Heilerstube mir ruhigem Gewissen meiden und das würde sie sehr gewissenhaft tun. Erst musste no...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><span style="font-size: 14pt"><strong>Gut gewachst ist halb ausgerutsch</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute war ein wunderbarer Tag. Heute konnte sie die Heilerstube mir ruhigem Gewissen meiden und das würde sie sehr gewissenhaft tun. Erst musste noch die Trocknung der Weidenrinde gesichtet und diese sorgsam gewendet werden und sie würde alle paar Stunden kurz zurückkehren müssen um das feuchte Holz nachzulegen, das sie verwendete um das Feuer unter dem Kessel in dem ihr Dochtkonstrukt in Pottasche badete so kühl wie möglich zu halten, was sie durch das langsamere Herabbrennen beabsichtigte, dazu gab sie einen sehr großen Holzblock, der durch die absichtlich niedrig gehaltenen Flammen ebenfalls langsam herabbrennen und dabei Brennstoff auf lange Zeit darstellen sollte. Selbstredend war Ysolde aufgefallen, dass sich mit dem feuchten Brennholz auch mehr des dem Feuer entgegenstehenden Wasserelementes in der Umgebung des Kessels befinden würde. Doch hatte sie dies als geringfügigen Abstrich erachtet, da der Vorteil die Pottasche mehrere Tage in das Geflecht einwirken zu lassen eindeutig überwog. Hier konnte sie keine hohen Temperaturen einsetzen, da dies den Docht mit sicherheit zerstört hätte.</p>
<p>Doch nun war die Arbeit in der Heilstube für heute getan. Nun würde sie endlich das genießen, was andere Freizeit nennen. Einen Tag ins Blaue reiten, sich einfach treiben lassen und für Ysolde gab es an einem solchen Tag nichts schöneres als.... Feldforschung!!!</p>
<p>Als sie unlängst einige Kerzen für ihre Freunde aus Eichenwacht gezogen hatte war ihr dabei aufgefallen, dass Wachs das sie verwendete in seiner Zusammensetzung unterschied. Sie vermochte nicht zu sagen wie, was oder warum, aber sie entdeckte immerwieder 2 verschiedene Arten von Wachs. Wachs das sie dummerweise in einen Eimer geworfen hatte und nun nicht mehr vermochte zu Rückschlüsse zu ziehen woher der Unterschied kam. Glücklicherweise gab es hier einen nächsten Tag und Ysolde hatte aus einem Bienenstock eine ganze Wabe erbeutet. Als sie diese, daheim angekommen, genauer in Augenschein nahm stellte sie schnell fest, dass die Waben einfach mit einer anderen Art Wachs verschlossen wurden. Hätten wir das doch bloß früher gewusst... Ysolde überlegte was der Unterschied sein mochte. Da sie es nicht sagen konnte beschloss sie die Natur entscheiden zu lassen. So war sie an diesem Tag nicht wie immer mit 2 leeren Beuteln aufgebrochen, sondern mit 2 vollen. Einen den sie gedrungen von Zeitmangel mit Topfwachs beschriftet hatte, auf dem anderen stand Deckelwachs. Sie hätte sich natürlich schnell noch etwas überlegen können, aber so würde sie die Art des Wachses nicht am Namen verwechseln können. Schnell fand sie 2 Bienenvölker. Ein wildes Volk von Waldbienen, das am Fuße eines Hügels eine kleine Mulde als erste Wahl für den Bau ihres Refugiums erachtet hatten. Das andere war ein Honigbienenvolk, das sich in sonnigeren Gefilden einen Stock sein eigen nannte. Ysolde würde sie beide befragen. So suchte sich am Fuße des Hügels 2 gleichwertige Plätze in bezug auf Wind und Schatten und verteilte jeweils die Hälfte der Beutelinhalte auf einen dieser ausgesuchten Flecken. Dann tat sie das beim oberen Volk an zwei von der sonne beschienenen Orten. Nun würde sie beobachten, welche der beiden Wachsarten sie bevorzugen würden. Glücklicherweise hatte sie sich mit sich selbst ja für den Morgen ja auf einen luftaffinen Speiseplan geeinigt und so konnte sie die Bienen auf dem Hügel beobachten während sie ihren Linseneintopf löffelte ohne in einen Speisekonflikt mit dem Bienenvolk zu geraten. Schon bevor sie ihre Mahlzeit beendet hatte war klar, dass zu mindest das Volk der Honigbienen das Topfwachs bevorzugte. Die andere Probe würde sie gleich sichten. Jedoch blieb noch eine Frage offen. Was machten die Bienen mit dem Wachs. Diese Information hätte ihr noch wichtige Rückschlüsse geben können und war der ersten Sichtung am Fuße des Hügels vorzuziehen. Da sich Ysolde bislang ausschließlich auf die Heilkunst konzentriert hatte könnte man wohl sagen ihre Fertigkeiten die die Ausweitung ihrer Sprucheffekte bedingen sollten steckten noch in den Kinderschuhen. Das war ein Makel der zwar ausgebessert werden würde, aber nicht mehr heute. Ysolde hatte nämlich beschlossen einen Blick in das Innere des Bienestockes zu werfen und da sie weder ein Licht erschaffen, noch eine Laterne anzünden wollte um die Bienen nicht aufzuschrecken. Doch sie hatte an alles gedacht. Es gab eine Formel mit der sie in der Nacht sehen konnte wie am Tag, doch auch diese war durch ihren Mangel an Übung noch sehr bregrenzt. Daher näherte sie sich dem Bienenstock auf anderthalb Schritt. Sie plante sich nur langsam weiterzubewegen und da die Wirkung des Geisterauges auch nicht ewig anhielt wollte sie da beginnen wo sie schon in den Bienenstock sehen konnte. Ja sie hatte wirklich an alles gedacht. An alles? Kurz durchfuhr sie der Schrecken. Saidh Ansu Aerom. Eine ihr gut bekannte Formel und wie sie es immer zu tun pflegte hatte sie sie klar und deutlich ausgesprochen. Im Übereifer und der Vorfreude auf eine Entdeckung wohl zu klar zu deutlich, eher dem Bienenstock entgegengebrüllt. Die Wolke die sich auf sie zubewegte, konnte sie schon sehen, als sie sich im Stock formierte. Danke Geisterauge! Doch sie war geistestgegenwärtig und mit den Worten Neulen Meldes Aesred suchte sie der Gefahr zu entkommen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Doppelschritt den sie gerade gewirkt hatte beschwor eine Windböe die sie in die gewünschte Richtung trug. Dazu musste sie nur den Ort mit den Augen fixieren und das tat sie. Bedauerlicherweise blieb ihr Blick an einem der Wachshaufen hängen, mittlerweile gut angewärmt von der Sonne und einen hellen Kontrast zum eintönig braunen Waldboden bildend. Sie zauderte, stolperte und ab ging es den Hügel hinab und wie sie feststellte mit sich erschreckend schnell erhöhender Geschwindigkeit. Sie musste improvisieren... wenn sie sich vorstellte sie wäre auf einem Kutschbock und würde vor sich ein Pferd... oh ein Ast! Im panischen Versuch ihre Geschwindigkeit zu reduzieren griff sie danach und ihr Vorhaben gelang. Bedauerlicher Weise kam mit der Reduktion der Geschwindigkeit auch ein gewisses chaotisches Element in ihre Talfahrt, oder anders gesagt die entzundenen Nüstern ihres Pferdes waren aus Versehen anstatt mit Wundwohl mit Gerbersäure behandelt worden. Mit zwei weiteren Doppelschritten kam sie zum stehen. Den dritten benötigte auch nur weil ihr Blick von einem der Wachshaufen am Fuße des Hügels gefangen wurde und sie erneut in einem solchen landete, allerdings schon im flachen Teil des Waldes und auf kühlem Wachs. So schaffte sie es schlussendlich nach dem letzten Doppelschritt einen Baum zu umarmen und blieb für einige Momente genau so, ohne sich zu regen. Kurz überlegte sie noch ob ihr diese Erkenntnis nun etwas gebracht hätte, verwarf sie aber gleich wieder, denn wer will sich schon Wachs an die Schuhsohlen schmieren um einen Hügel hinunter zu rutschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch abseits kleiner Fehlschläge war die Feldforschung ein voller Erfolg. Sie würde in jedem Fall das Topfwachs verwenden.</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://terra-nova.online/community/"></category>                        <dc:creator>Akkarin</dc:creator>
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                    </item>
				                    <item>
                        <title>RE: Aushänge der Region Eichenwacht </title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/487/</link>
                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 20:11:30 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Eine Nachricht erreicht die Burg und damit wohl Kat, Leomar, Cahir, Konrad und Katherina. Auch ist ein Aushang an der Eichenwachter Bank öffentlich einsehbar
&nbsp;
Meine Weggefährtinnen u...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Nachricht erreicht die Burg und damit wohl Kat, Leomar, Cahir, Konrad und Katherina. Auch ist ein Aushang an der Eichenwachter Bank öffentlich einsehbar</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Meine Weggefährtinnen und Weggefährten,</em></p>
<p><em>endlich ist die Hausübergabe vonstatten gegangen - und das künftige Kräuter- und Badehaus in Eichenwacht, welches Leto, Shandra und ich betreuen werden, wartet darauf, ordentlich hergerichtet zu werden. Ich habe schon fleißig Holz geschlagen und Bretter hergestellt, doch bin ich kein Feinmotoriker, noch habe ich ein Auge für Einrichtungen - nein, ich kann nur anpacken und tun, was die handwerklich Wissenden von mir verlangen. Deshalb bitte ich euch, uns bei diesem Sanierungsunterfangen zur Seite zu stehen, auf dass ihr bald schon einen Ort der Entspannung und der körperlichen und geistigen Reinigung haben werdet.</em></p>
<p><em>Am 5. Tag dieser Woche zur 8. Abendstunde soll damit begonnen werden: Ich werde am Feuer beim Bankhaus Eichenwacht auf euch warten. Mein Dank und Lanjas Segen sei euch für euer Kommen gewiss! Auch hoffe ich, Hadrian anzutreffen und sofern er Zeit hat, wird es Speis und Trank für alle geben!</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Auf Bald und in Vorfreude,</em></p>
<p><em>Alberich.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein gesonderter Brief wird in Hadrians Wirtshaus abgelegt, der den Meisterkoch bittet, für diesen Tag Speis und Trank vorzubereiten, sofern er denn Zeit dazu hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Freitag, 1.5. um 20 Uhr - Eichenwacht am Feuer </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://terra-nova.online/community/"></category>                        <dc:creator>Wulfus</dc:creator>
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                    </item>
				                    <item>
                        <title>RE:  Kadenz der Dunkelheit</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/486/</link>
                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 18:16:05 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Der Frühlingstag
&nbsp;
&nbsp;
Ein herrlicher Frühlingstag war es gewesen heute. Schon am Morgen hatte sich das Rot der ersten Sonnenstrahlen im Morgentau gespiegelt und alle Farben darge...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><span style="font-size: 14pt"><strong>Der Frühlingstag</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein herrlicher Frühlingstag war es gewesen heute. Schon am Morgen hatte sich das Rot der ersten Sonnenstrahlen im Morgentau gespiegelt und alle Farben dargeboten die ein prächtiger Regenbogen zu bieten hat. Die Vögel hatten ihre Liedlein zum Besten gegeben und man konnte direkt sehen wie sich die Natur nach einem langen Winterschlaf nun reckte und streckte. Es war einfach herrlich und es wäre bestimmt noch zu einer Steigerung dieser Herrlichkeit gekommen, wäre sie nicht den ganzen Tag in der Heilstube eingeschlossen gewesen. Die Fenster waren geschlossen, die Türe verrammelt, denn nichts sollte Dreck, Blätter oder schlimmeres auf ihr Preparationen spucken und damit die Arbeit von Tagen wieder an den Anfang zu treiben. Einschließlich der Beschaffung hunderter Brocken Weidenrinde um wieder an genügend von diesem heilenden Harz zu kommen. Wesentlich bedrückender fand sie jedoch, dass dies eine Tatsache war, die sie gewohnt schien und mit erschreckender Leichtigkeit bei Seite schieben konnte, immer wenn sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren musste. Aber das Grauen steigerte sich noch. Es stank noch bestialischer als gestern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Röstung der Weidenrinde war beendet und das ihr inne wohnende Harz war dabei dies zu verkünden. Mit einer nussigen Unternote Art Molchsauge. Jedoch konnte sie konnte diese nun mit einer ersten Lufttrocknung näher an das Element Luft polen. Da sie keine passende Formel in ihrem Folianten gefunden hatte musste sie diese Polung nun durch etwas durchführen das sie verstand und das brauchte in diesem Fall eben Zeit. In der Heilkunst die sie praktizierte konnte eine dem Element Feuer zugeschriebene Speise wie ein gutes Stück Rindfleisch entweder in seiner Feueraffinität und damit auch dem Einfluss auf den Körper gesteigert werden indem man es kurz unter heisser Flame zubereitete. Seine Wirkung konnte aber auch gemindert werden, indem man es auf eine Art zubereitete, die dem Wasser zugeschrieben wurde, wie das Verkochen in einem Eintopf. In diesem Fall musste die Energiequelle, die vortrefflich darin war einen wasseraffinen Fokus zu laden darauf eingestimmt werden heilende Kräfte in der Domäne der Luft zu entfaltet, während sie sich im Dampf bewegte, sich dann aber auch wieder als Wassertropfen am Holz der Laute absetzen sollte um diesen Effekt auf eine andere Art des Angriffs noch einmal auf die Laute zu bringen, der ihr schon in der Luft um sie herum zusetzen sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ysolde plante dies auf zweierlei Wegen zu bewerkstelligen. Zum einen die Lufttrocknung der Rinde, die sie sich aus der Zubereitung von Nahrung abgeleitet hatte und zum anderen hatte sie einen Teil der Molchsaugen beigefügt, die die Kräfte der Rinde ebenfalls auf die gewünschte Art der Heilung polen sollten. Daher hatte sie einen Teil so tief wie möglich auf natürliche Art und Weise in der Rinde versenkt wie sie es nur vermochte. Sie hatte nichts gepresst, nichts gestopft. Sie hatte nur durch eine Veränderung der Umstände die Konsistenz des Harzes langsam verändert und ihre Beigabe so zugegeben, dass sie dann mit dem Harz gemeinsam und so gut mit diesem vermischt wie möglich in die Rinde sog. So wie es die Art von Bäumen war zu existieren. Den zweiten Teil der Molchsaugen würde sie beimengen, wenn sie die Weidenrinde auf einen gleichen Feinheitsgrad zerstoßen hatte. Dann wurde es mühseelig, denn das vermengte Pulver musste dann noch viel feiner werden. Bei diesem Gedanken in Verbindung mit der Vorstellung von getrocknetem Harz konnte sich nicht anders als zu seufzen, aber es mussten gute Bedingungen für eine perfekte Verbindung mit dem Wachs geschaffen werden und das bedeutete zu mindest einen Nachmittag am Mörser. Dieser Umstand war nicht bevorzugt, aber durchaus akzeptabel, da er der Qualität ihrer Arbeit eine verbesserte Wertung gab.</p>
<p>Doch nun musste die Lufttrocknung ohne weitere Störungen passieren. Nicht gerade erpicht auf den Geruch der ihr entgegenschlagen würde, wenn sie die Heilstube das nächste Mal betrat nahm sie den halben Speckkrapfen, den sie gestern nicht geschafft hatte und überlegte kurz ihn warm zu machen. Ysolde entschied sich dagegen. Der schmeckt auch kalt und vor allem schmeckt er draussen. Mit diesem Gedanken fiel die Türe der Heilstube an diesem Nachmittag hinter ihr zu und dieser wart nurnoch ein entzückender Rücken zugewendet, als sie ihren Rock knöchelhoch raffte um ihr Abendessen irgendwo in der Nähe des Sumpfes zu sich zu nehmen. Zugegeben nicht der angenehmste Ort wie Ysolde befand, doch hatte dieser durchaus den Vorzug, dass weit und breit kein Nadelbaum zu erspähen war. </p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://terra-nova.online/community/"></category>                        <dc:creator>Akkarin</dc:creator>
                        <guid isPermaLink="true">https://terra-nova.online/community/postid/486/</guid>
                    </item>
				                    <item>
                        <title> Das zweite Erwachen</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/485/</link>
                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 04:13:37 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Kapitel IDas Erwachen
Er war grade erst erwacht und sah sich leicht verstoert um &quot;Wo bin ich?&quot; als er von einer ploetzlichen, unnatuerlichen Muedigkeit ueberfallen wuerde, die ihm die Augen...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kapitel I</strong><br /><strong>Das Erwachen</strong></p>
<p>Er war grade erst erwacht und sah sich leicht verstoert um "Wo bin ich?" als er von einer ploetzlichen, unnatuerlichen Muedigkeit ueberfallen wuerde, die ihm die Augen gleich wieder zufallen lies. Sein letzter Gedanke bevor ihn die Dunkelheit wieder umhuellte "Etwas ist hier, etwas ist mitgekommen".<br /><br />Stille.<br />Dunkelheit.<br />Dann kam die Stimme, zuerst nur ein Raunen, dann ein Fluestern, das langsam anschwoll bis sich aus den unverstaendlichen Lauten die ersten Worte bildeten. <em>"Na, endlich wieder da? Das wurde auch langsam Zeit! So lange hast du noch nie gebraucht."</em><br /><br />Langsam oeffnete er seine Augen und sah sich um. Niemand da. Er war alleine. Nur die Graeser und Pflanzen um ihn herum wiegten sich im Wind.<br />Und dann sprach die Stimme wieder. Diesmal nicht wie ein fluestern sondern wie ein leichter Donner aus der Ferne. <em>"Willkommen in der neuen Welt"</em>.<br />Er sah sich wieder um. Niemand war zu sehen.<br />Mit zaghafter Stimme fragte er "Wo bin ich?"</p>
<p><em>"Das ist doch offensichtlich. Du bist hier."</em></p>
<p>"Und wo ist hier?"</p>
<p><em>"Hier ist eine neue Welt fuer dich. Deine Welt ist laengst vergangen. Und die Welt danach auch, und die danach. Und jetzt bist du hier."</em></p>
<p>"Meine Welt? Hier ist nicht meine Welt?"</p>
<p><em>"Jetzt ist hier deine Welt. Es wird sich zeigen ob diese Welt Bestand hat und ihr das Schicksal der Welten zuvor erspart bleibt. Aber das haengt ab von dir."</em></p>
<p>Die Antworten der Stimme scheinen ihn mehr zu verwirren. "Und wer bin ich?"</p>
<p><em>"Was fuer eine dumme Frage. Du bist wer du schon immer warst. Du bist der Eine."</em></p>
<p>"Der Eine? Ist das mein Name?"<br />Keine Antwort.</p>
<p>"Und wer bist du?"<br />Wieder keine Antwort.</p>
<p>"Was mach ich hier? Warum bin ich hier?"</p>
<p><em>"Das musst du schon selber herausfinden. Finde den gebrochenen Fels unter fallendem Wasser im Leib der Mutter und deine Reise beginnt. Suche nach dem Abbild einer laengst vergessenen Gottheit und sie wird dir den Weg weisen."</em></p>
<p>"Was soll das heissen? Was ist ein gebrochener Fels unter fallendem Wasser? Wie soll ich meine Mutter finden wo ich doch nichteinmal weiss wer ich bin?"<br />Stille. Keine Antwort. Kein fluestern mehr im Hintergrund. Die Stimme hatte sich wohl zurueckgezogen und lies ihn in Verwirrung zurueck.</p>
<p>"War das ein Traum oder ist das grade wirklich passiert?"<br />Sein Magen begann zu knurren und es war wohl Zeit sich auf den Weg zu machen um etwas essbares zu finden und vielleicht andere Menschen die ihm seine Fragen beantworten koennten.</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://terra-nova.online/community/"></category>                        <dc:creator>grossalexander</dc:creator>
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                    </item>
				                    <item>
                        <title>RE:  Kadenz der Dunkelheit</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/484/</link>
                        <pubDate>Sun, 26 Apr 2026 10:15:56 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Ein feiner Duft liegt in der Luft
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Ysolde nahm einige tiefe Atemzüge und blickte sich um. Der Tag war gerade erst angebrochen und die wilden Herrscher der Nacht hatten sich in ihre B...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><span style="font-size: 14pt"><strong>Ein feiner Duft liegt in der Luft</strong></span></p>
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<p>Ysolde nahm einige tiefe Atemzüge und blickte sich um. Der Tag war gerade erst angebrochen und die wilden Herrscher der Nacht hatten sich in ihre Bauten zurückgezogen um den Tag zu überschlafen. Unter gewöhnlichen Umständen wäre sie jetzt in den Wald aufgebrochen um die Kräuter zu sammeln die sie für ihre Salben und Tinkturen benötigte. Gerade heute wäre sie lieber als an jedem andern Tag losgegangen und das hatte einen Grund. Sie brauchte sich nur umzudrehen und auf die Heilstube zu blicken um ein leichtes Gefühl der Übelkeit bekämpfen zu müssen. Sie seufzte. Bei der Aufstellung ihres Zeitplans hatte sie Effizienz Einzug halten lassen und die Arbeitsschritte so geplant, dass sie in Trocken- und Lagerzeiten einer Reagenz die andere bearbeiten konnte und dies in einem zeitlich festgelegten Ablauf, sodass sie bei dem Arbeitsteil anfing, der in Folge die längste Ruhezeit benötigte. Auf dem Papier hatte das gut ausgesehen, doch in letzter Konsequenz vermischte sich nun der Geruch von erwärmten Harz mit dem süßlichen Geruch der Molchsaugen, in einer sehr hochgelagerten Gussform leicht anröstete. Der Krötenschleim war zwar noch verschlossen und stand in einer schattigen Ecke der Stube, doch bei der Menge die sie benötigte trotzte der Duft dem Verschluss. Sie hatte die Fenster geöffnet um etwas frische Luft hereinzulassen, doch es zeigte sich, dass damit die Gerüche auch vermengt wurden. Die Pottaschelösung blubberte fröhlich vor sich hin und verlieh dem Ganzen noch einen zusätzlich beissenden Zuschlag. Erst hatte sie etwas Lavendelextrakt auf ein Tüchlein getropft, doch das ergab nur eine zusätzlich süßliche Note in der Symphonie des Erbrechens. Der Staub von bereitgelegter Kohle und  Quarz bildete die optische Zugabe. Wenn das vorbei war würde es wohl einen Putztag geben müssen. hm... einen? Ysolde seufzte, aber es half nichts. Sie musste an die Arbeit.</p>
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<p>Wenn sie die Molchsaugen an der Luft trocknete würde das Tage dauern und auch einen Teil der Heilessenz kosten, die ihnen inne wohnte. Daher hatte sie sich für eine Röstung mit einer Temperatur entschlossen, die in etwa der einer lauwarmen Speise entsprach. Spürbar wärmer als der Tisch auf dem der Teller stand, aber nichts was zu einer Auskochung der Augen geführt hätte. Sie benötigte deren Essenz in pulverform um sie mit der Weidenrinde zu vermengen. Für die Verbindung von Weidenrinde und Molchsaugen hatte sie einen Vorgang ersonnen der einige Arbeitsschritte benötigte, daher wurde dies als erstes in Angriff genommen. Sobald die Molchsaugen getrocknet waren wurden sie mit Mörser und Stössel zu einem feinen Pulver zerrieben. Die Weidenrinde wurde zunächst in unzerteilten Stücken angeröstet um das Harz darin in einen zählfüssigen Zustand zu bekommen. In die sich bildenten Tropfen wurde sorgsam etwas von dem Molchsaugenpulver dosiert und die ganze Röstung für einen halben Tag so belassen, wobei sie die Temperatur nach und nach leicht erhöhte, damit sich das Harz langsam mehr verflüssigte und wieder in die Weidenrinde einsickerte. In etwa die Hälfte der Molchsaugen ließ sie noch unvermengt. Dies würde beigefügt werden, wenn sie die Weidenrinde zerrieb, doch das war ein Vorgang für später und konnte draussen vorgenommen werden. Draussen... Ysolde blickte auf ihren Zeitplan und atmete erleichtert durch. Dann griff sie zu den vorbereiteten Dochten und begab sich nach draussen. Mit einem Ast zeichnete sie einen Ritualkreis vor und begann dann die Dochte eben gezeichneten Rinnen zu legen um sie dann zusammenzuknüpfen. Während sie an der Form des Ritualkreises arbeitete blickte sie immer wieder zur Straße hinüber. Ein Patient der just an diesem Tag Hilfe benötigte wäre ein nicht zu bevorzugender Verlauf der Dinge, man würde sehen.</p>]]></content:encoded>
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                        <title>RE:  Kadenz der Dunkelheit</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/483/</link>
                        <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 18:09:39 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Die Methode
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Ysolde war für heute zur Ruhe gekommen. Nun hatte sie sich nun die Zeit genommen das Stück lebende Borke genauer anzusehen das ihr Silas geschenkt hatte. Nachdem sie mit...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><span style="font-size: 14pt"><strong>Die Methode</strong></span></p>
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<p style="text-align: left">Ysolde war für heute zur Ruhe gekommen. Nun hatte sie sich nun die Zeit genommen das Stück lebende Borke genauer anzusehen das ihr Silas geschenkt hatte. Nachdem sie mit ihm gesprochen hatte, hatte sie zwar beschlossen diese nicht für ihr derzeitiges Vorhaben zu verwenden, da er meinte er habe sie von einem belebten Baum geerntet den er bezwungen hätte. Das schien ihr nicht der richtige Fokus für das was sie vor hatte, doch gehörte dieses Geschenk katalogisiert und vom ersten Tag an beobachtet. So skizzierte sie sich die Rinde und machte Notizen über Feuchtigkeitsgrad und Oberflächenbeschaffenheit. Dann verschloss sie die Rinde gemeintsam mit dem dkoumentierenden Pergament in einer Tonschartulle, umwickelte es mit einigen Verbänden und lagerte es ganz hinten unten in einer Metalltruhe die sie selten verwendete um dem Fund die Ruhe zu geben die seine Abnutzung verhinderte. Sie würde diese Rinde bald benötigen und daher gehörte sie gehütet. Doch nun musste sie sich wieder ihrem Projekt zuwenden. Sie seufzte als sie die hunderte Stücke Weidenrinde betrachtete die sie nun zu sichten hatte. Das Harz der Bäume war unterschiedlich. Wenn sich der Baum bei dessen Bildung gegen Schädlinge wehrte so hatte dies nicht die Wirkung die sie benötigte. Für gewöhnliche Heiltränke konnte sie es einfach auskochen, doch sie benötigte explizit ein Harz mit einer besonderer Wirkung. Nämlich das das entstand wenn ein Baum verletzt wurde, wie durch einen Blitzeinschlag, oder einen Bären der es eigentlich auf den Honig in einem Bienenstock abgesehen hatte und nebenbei einen guten Teil der Rinde abgeschlagen hatte. Diesem Harz wohnte eine heilende Wirkung bei, da es für heilende Zwecke produziert wurde. Es war die Art von Harz die sie nutzte um die Blutung einer klaffenden Wunde zu schließen, wie sie das unlängst bei Merdok getan hatte, der sich einen Tiefen Schnitt an der Klaue eines silbernen Vogelweibes zugezogen hatte. Sie musste zwar zur Ruhe kommen, doch konnte sie nicht geistig hochtrabende Arbeiten durchführen und damit den morgigen Tag vorbereiten.</p>
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<p>Hier waren die Vorbereitungen in 2 Dinge aufgeteilt. Vor der Türe auf den Holztischen war die Weidenrinde ausgebreitet. Ysolde hatte diesen Ort gewählt, da sie die Qualität des Harzes unter anderem am Geruch erkannte. Daher konnte sie nicht die gesamte Menge auf einmal sichten. Sie würde hier die Weidenrinde aufteilen, bis ihre Sinnesschärfe was den Geruch anging nachlies, dann würde sie die Weidenrinde im Freien belassen und sich in die Küche begeben. Dort waren mehrere Baraziere aufzubauen in einem bestimmten Abstand, damit sich ihre Temperatur nicht zu sehr beeinflusste, doch so weit zusammen, dass sie mehrere Versuchsreihen gleichzeitig starten konnte. Denn noch arbeitet die Zeit gegen sie. Das würde sich erst umkehren, wenn sich die Struktur die sie erdacht hatte als funktionabel erwies. Ab diesem Zeitpunkt könnte sie jeden Tag der ihr verblieb zur Verbesserung verwenden. Probeweise stellte sie den ersten Barazier auf. Darüber an einem Gestell war eine Gussform angebracht, wie sie zum schmezlen von Metallbarren verwendet wurden. Diese erfüllten genau den benötigten Zweck. Als sie sich an die einfache manuelle Arbeit machte und immer wieder zwischen Vorgarten und Küche hin und herwechselte rekapitulierte ihr Geist was sie den ganzen Tag ersonnen hatte.</p>
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<p>Erst musste die Form des Kreises gewählt werden. Da sie nur den Ritualkreis kannte mit dem sie ihren Fokus laden konnte begann sie an diesem zu testen ob er für ihre Zwecke brauchbar wäre. Hier würde sie die größten Absriche machen müssen, denn ein neues Schema für einen Ritualkreis zu entwickeln würde wohl Monde andauern und Unsummen verschlingen. Daher stellte sie eine längere Versuchsreihe an. Hielt nur Fokus und die Reagenz in den Kreis, während sie draussen stand, sie beschwor einen Steinsitz neben dem Kreis setzte sich auf diesen und stellte nur die Beine in den Kreis. In keinem Fall war es ihr möglich den Fokus zu laden. Doch befand sie sich im Kreis war es egal ob sie auf einem Bein stand, hockte oder sprang. Letzteres war nicht die beste ihrer Ideen an diesem Tag da sie sich dabei den Fokus gegen das Kinn schlug und eine kurze Pause einlegen musste um die entstandene Blutung mit einer heilenden Salbe zu behandeln. Doch war das ohnehin das Ende der Suche nach der Zeichnung des Kreises. Ysolde folgerte, dass die gezeichnete Form dieses Ritalkreises die Energien in seinem Inneren hielt und das war das was sie benötigte, denn sie würde das tun was der Meister der Laute wohl mit der größten Wahrscheinlichkeit nicht erwartete. Sie würde vom ersten Moment an zum Angriff übergehen. Sie würde die Macht der Laute von Anfang an herausfordern um so ihre erste Analyse unangefochten durchführen zu können. Schon bei der Wahl der Formel war sie auf Probleme gestoßen. Sie hatte keine Auflistung der genauen Bedeutung der Worte der Macht. Saikha hatte sie in einer Analyse erwähnt, jedoch nur an der Oberfläche gekratzt und Ysolde konnte dem Werk nicht die Feinheiten entnehmen, die sie für die Zusammenstellung einer eigenen Formel die Wirkung in wesentlich feinerer Form beschrieben hätte haben müssen. Ihr blieb daher nur die Wahl einer Formel die ihr bekannt war und die in ihrem Folianten zu finden war. Anhand dieser hatte sie den Aufbau des Schutzkreises geplant. Sie musste den unkonventionellen Weg eines zum Element Feuer gepolten Rituales gehen, doch je mehr sie darüber nachgedacht hatte würde ihr diese Elementwahl sogar in die Hände spielen, da Feuer sicherlich die Schwäche eine Holzinstrumentes war. Die Worte der Macht geben zwar die Richtung an in die das Ritual geht, doch niemand sagt, dass das Ritual nicht einfach dazu verwendet werden kann etwas ganz anderes anszulösen das dann die Wirkung hat die ich beabsichtige. Vor 2 Wochenläufen hätte sie selbst noch den Kopf darüber geschüttelt. Doch mit dieser Lösung konnte sie all ihre Fertigkeiten einsetzen. Es war nicht hermetisch, es war nicht konventionell, es war schlicht und ergreifend Ysolde.</p>
<p>Noch einmal ging sie im Geiste den geplanten Aufbau des Kreises durch. Da sie nicht wusste was die Tentakel vermochten und nicht beabsichtigte sich einfach ihren Kreis von diesen verwischen zu lassen hatte würde sie die Grundstruktur des Kreises mit Dochten nachknüpfen. Diese hatte sie sich für derlei Versuche von Shandra fertigen lassen und sie stellten jetzt eine für sie sehr wertvolle Sicherheit dar. Da es sich um einen feueraffinen Ritualkreis handelte würde sie dieses Geflecht über einige Tage in einer Lösung aus Pottasche einlegen um es auf das Element Feuer zu polen. Über dieses ausgelegte Grundgerüst kam eine Paste die sie auf dem Prinzip von Zundermasse ersonnen hatte die aber eine andere Wirkung hatte. Um Zundermasse herzustellen benötigte man neben der Pottasche auch Vulkanit und Infernit. Doch Ysolde beabsichtigte weder einen großen lauten Wums, noch den expandierenden Aspekt der Zundermasse. Sie würde die Pottasche mit Krötenschleim versetzen. So hatte sie zum einen das Element Wasser mit ihrem Ritual verknüpft und zum anderen hatte sie einen bestimmten Effekt kalkuliert. Der Krötenschleim würde die Explosion verschlucken sich dabei aber erwärmen und diese Wärme abgeben. Die genaue Erwärmung würde sie mit der Beigabe von Quarz und Kohle steuern, was ihrem Ritual auch das Element der ERde zu Nutzen führte. Ysolde ging davon aus, dass beigemengter Kohlestaub die Temperatur erhöht die entsteht und dabei natürlich verbraucht wird, daher war die exakte Beigabemenge noch zu kalkulieren. Beim Quarz hatte sie eine ander Intention. Sie wusste aus Quarz wird Glas gemacht, doch das bei einer sehr hohen Temperatur. Ysolde hatte die Bergarbeiter beobachtet und war nachdem sie fertig waren zum Hochofen gegangen um die Temperatur zu prüfen. Diese war jenseits von allem was sie bei der Untersuchung an Temperatur erlebt hätte, also ging sie davon aus, dass Quarz bei den Temperaturen die sie erzeugen würde eher als Wärmespeicher diente und nicht verglasen würde. Das Ganze sollte eine homogene aber sehr zähe Masse bilden, die aber wieder zusammenrinnen konte, sollte ein Tentakel daraufschlagen, daher auch die Sicherheit durch das Dochtkonstrukt. Sinn des Ritualkreises war es aber nicht den eigentlichen Effekt zu bewirken sondern nur auszulösen. Ein Feuerritual stellte sicherlich die Schwäche eines Holzinstruments dar, das war ein weiterer Vorteil, aber der eigentliche Angriff würde über die Elemente Wind sowie Wasser erfolgen. Ysolde würde Wachsplättchen Schmelzen in die sie eine Mischung aus Weidenrinde und Molchsaugen einarbeiten würde. Weidenrinde war das was sie im Werk von Silas entdeckt hatte. Es hatte bei einem wasseraffinen Fokus 9 Ladungen, was nur von der lebenden Borke mit 10 Ladungen übertroffen wurde, doch die Weidenrinde gab ihr den Fokus den sie schlussendlich benötigte. Die Molchsaugen waren von schwächerer Wirkung, werden aber für Tränke der Geistesfrische verwendet. In Ysoldes Kalkulation musste es also so sein, dass sich die heilende Wirkung der Weidenrinde durchsetzte jedoch durch die Molchsaugen auf geistige Heilung gepolt würde. Das war genau das was der Laute entgegenstand. Sie vernebelte den Geist, sie beeinflusste. Die Magie die Ysolde freizusetzen beabsichtigte heilte genau diesen Zustand. Durch das Erhitzen würde sich zum einen das Wachs erwärmen und nach und nach die Heilende Wirkung freisetzten und zum anderen würde sich im Kampf gegen die entstehende Wärme Wasserelement aus dem Krötenschleim lösen, das sich mit dem Element Luft gemeinsam in Dampf verwandelte. Dieser Dampf würde sich dann mit der wassergepolten Heilausdünstungen der Wachsplättchen verbinden und befindet sich dann zum einen durch den Dampf in der Luft wo die Magie einer klingenden Laute wirken wird und zum anderen setzt sich der Wasserdampf an der Laute ab und legt auch hier die heilende Wirkung der Weidenrinde in Verbindung mit den Molchsaugen direkt auf das Holz um seine Magie der Geistheilung zu entfalten. Ysolde schmunzelte. Wenn sie das nicht selbst erdacht hätte, hätte sie sich eine Niederschrift davon sicherlich mehrfach durchlesen müssen.</p>
<p>Nun war es aber Zeit für diesen Abend alles ruhen zu lassen und neue Geisteskraft für morgen zu schöpfen, daher verräumte sie die Weidenrinde für heute und lies sie für morgen da. Ein letztes war noch zu tun. Der Spaß immer am Ende. So hatte sie ein Tiegelchen Krötenschleim mit einem Löffelchen Pottasche vermengt und sich einen weiten Platz gesucht an dem sie nichts brennbares entdecken konnte. Dort leerte sie den Versetzten Krötenschleim auf den Boden und trat 5 Schritte zurück. Die 4 Elemente und meine Heilkunst gegen die Kadenz der Dunkelheit, dachte sie mit einem fast bitteren Schmunzeln auf den Lippen. Dann streckte sie die rechte Hand nach vorne auf den ekeligen Batzen deutend um dann die nächsen 3 Silben klar und deutlich auszusprechen. GAEIS OTAE AESRED </p>]]></content:encoded>
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				                    <item>
                        <title>Ein Aushang am Tor von Aschenheim</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/482/</link>
                        <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 14:00:33 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Der Wind hatte den Staub des Tages noch nicht ganz gelegt, als Riodas den schweren Holzrahmen an der Mauer befestigte. Genau dort, wo jeder hindurchmusste,am Tor, das mehr Versprechen als Sc...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="179" data-end="380">Der Wind hatte den Staub des Tages noch nicht ganz gelegt, als Riodas den schweren Holzrahmen an der Mauer befestigte. Genau dort, wo jeder hindurchmusste,am Tor, das mehr Versprechen als Schutz war.</p>
<p data-start="382" data-end="442">Mit einem letzten Schlag trieb er den Nagel tiefer ins Holz.</p>
<p data-start="444" data-end="579">Er trat einen Schritt zurück, musterte das Pergament. Die Schrift war kräftig, klar gezogen,kein Zierwerk, sondern Worte mit Gewicht.</p>
<p data-start="581" data-end="645">„Wenn die Stadt leben soll,“ murmelte er, „dann muss sie rufen.“</p>
<p data-start="647" data-end="708">Er strich die Oberfläche glatt, dann ließ er die Hand sinken.</p>
<p data-start="710" data-end="747">Der Aushang flatterte leicht im Wind.</p>
<p data-start="710" data-end="747"> </p>
<a href="https://ibb.co/W498D37c"><img src="https://i.ibb.co/tTfjZhnb/Aushang-Quartiermeister.png" alt="Aushang-Quartiermeister" border="0" /></a>]]></content:encoded>
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				                    <item>
                        <title>Der erste Atem des Feuers</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/481/</link>
                        <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 10:25:21 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Der Boden war hart geworden vom Tritt der Pferde. Verdichtet, feucht und dunkel – genau richtig.
Riodas stand lange schweigend vor der Fläche nahe des Tores, dort, wo die Stadtmauer den Win...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><a href="https://ibb.co/xq5wh36D"><img style="float: right" src="https://i.ibb.co/xq5wh36D/skizze-hochofen.png" alt="skizze-hochofen" border="0" /></a></div>
<div data-start="224" data-end="320">Der Boden war hart geworden vom Tritt der Pferde. Verdichtet, feucht und dunkel – genau richtig.</div>
<div data-start="322" data-end="582">Riodas stand lange schweigend vor der Fläche nahe des Tores, dort, wo die Stadtmauer den Wind brach und der Boden genug Schutz bot. Sein Blick glitt über die Erde, dann über die Steine, die bereits herangeschafft worden waren. Kein Zufall bestimmte diesen Ort.</div>
<div data-start="584" data-end="685">„Hier wird er stehen,“ sagte er schließlich. „Nicht irgendein Ofen… ein Hochofen. Einer, der bleibt.“</div>
<div data-start="687" data-end="721">Er stieß die Schaufel in die Erde.</div>
<div data-start="728" data-end="774"> </div>
<div data-start="776" data-end="857">Der erste Schritt war kein sichtbarer Fortschritt, sondern harte Arbeit im Dreck.</div>
<div data-start="859" data-end="1122">Die Erde wurde tief ausgehoben, nicht flach, nicht halbherzig. Fast zwei Schritt tief ließ Riodas graben, breit genug, dass der Ofen später nicht nur stehen, sondern die Hitze tragen konnte, ohne zu reißen. Jeder Spatenstich brachte feuchte, schwere Erde zutage.</div>
<div data-start="1124" data-end="1249">„Der Ofen fällt nicht durch Feuer,“ erklärte Riodas ruhig, während er selbst mitarbeitete. „Er fällt durch schlechten Grund.“</div>
<div data-start="1251" data-end="1460">In die Grube legten sie große Bruchsteine, grob behauen, aber massiv. Zwischenräume wurden mit kleineren Steinen gefüllt, dann mit einer Mischung aus Lehm und Sand gestampft. Immer wieder, Schicht für Schicht.</div>
<div data-start="1462" data-end="1491">Kein Hohlraum durfte bleiben.</div>
<div data-start="1493" data-end="1597">Am Ende war es kein Loch mehr – sondern ein Fundament, das wirkte, als wäre es schon immer dort gewesen.</div>
<div> </div>
<div data-start="1644" data-end="1701">Erst als der Boden fest war, begann das eigentliche Werk.</div>
<div data-start="1703" data-end="1749">Riodas legte selbst den ersten Ring aus Stein.</div>
<div data-start="1751" data-end="1817">„Rund,“ sagte er knapp. „Immer rund. Das Feuer kennt keine Ecken.“</div>
<div data-start="1819" data-end="2060">Die äußere Mauer bestand aus grobem Bruchstein, alte Mauern Aschenheims, die nun eine neue Aufgabe erhielten. Doch innen war der Bau anders: dort setzte er sorgfältiger gesetzte, hitzefeste Steine ein, mit einer dicken Lehmmischung verfugt.</div>
<div data-start="2062" data-end="2118">Zwischen Außen- und Innenwand entstand ein Zwischenraum.</div>
<div data-start="2120" data-end="2220">„Das ist kein Fehler,“ erklärte er den anderen Handwerkern. „Das ist das, was uns die Hitze hält.“</div>
<div data-start="2222" data-end="2462">Dieser Raum wurde mit kleinen Steinen und gestampftem Lehm gefüllt, eine isolierende Schicht, die das Feuer bündeln sollte. Je höher der Ofen wuchs, desto deutlicher wurde seine Form: unten breit und gedrungen, nach oben hin enger werdend.</div>
<div data-start="2464" data-end="2484">Ein Bauch aus Stein.</div>
<div data-start="2486" data-end="2509">Ein Hals für den Rauch.</div>
<div> </div>
<div data-start="2562" data-end="2656">Noch bevor die Mauern ihre volle Höhe erreichten, ließ Riodas die entscheidenden Stellen frei.</div>
<div data-start="2658" data-end="2702">Vorne, knapp über dem Boden, zwei Öffnungen.</div>
<div data-start="2704" data-end="2800">Die untere, schmale, für die Schlacke.<br data-start="2745" data-end="2748" />Die darüber, stärker ausgearbeitet, für das Eisen.</div>
<div data-start="2802" data-end="2853">Er fuhr mit rußverschmierten Fingern über den Rand.</div>
<div data-start="2855" data-end="2908">„Hier holen wir heraus, was wir dem Stein entreißen.“</div>
<div data-start="2910" data-end="3069">Seitlich, leicht versetzt, wurde Platz für die Tuyere gelassen, die Luftzufuhr. Ein Rohr aus Ton, später vielleicht aus Metall, sollte hier eingesetzt werden.</div>
<div data-start="3071" data-end="3134">„Ohne Luft kein Feuer. Ohne Feuer kein Eisen,“ murmelte Riodas.</div>
<div data-start="3136" data-end="3211">Und er hatte recht: Der Ofen war kein Bauwerk. Er war ein lebender Prozess.</div>
<div> </div>
<div data-start="3253" data-end="3312">Schicht um Schicht wuchs der Hochofen weiter in den Himmel.</div>
<div data-start="3314" data-end="3461">Sie arbeiteten langsam. Jeder Stein musste sitzen. Jeder Winkel stimmen. Zu niedrig, und das Feuer erstickte. Zu hoch, und die Hitze verlor sich.</div>
<div data-start="3463" data-end="3548">„Sieben Schritt,“ sagte Riodas schließlich. „Vielleicht acht. Mehr braucht er nicht.“</div>
<div data-start="3550" data-end="3652">Oben verengte sich der Schacht deutlich. Der Rauch sollte steigen, der Zug entstehen, das Feuer atmen.</div>
<div data-start="3654" data-end="3756">Als die letzte Steinreihe gesetzt war, wirkte der Ofen wie ein Turm, grob, massiv, aber voller Zweck.</div>
<div data-start="3758" data-end="3887">Ein Holzgerüst wurde errichtet, nicht nur als Schutz vor Regen, sondern auch, um später die Blasebälge und Zuleitungen zu halten.</div>
<div> </div>
<div data-start="3929" data-end="3995">Am Abend saß Riodas auf einem der Steine und betrachtete das Werk.</div>
<div data-start="3997" data-end="4046">Noch war der Ofen kalt. Nur Stein, Lehm und Mühe.</div>
<div data-start="4048" data-end="4112">Doch in seinem Inneren lag bereits das, was Aschenheim brauchte.</div>
<div data-start="4114" data-end="4186">„Wenn er brennt,“ sagte er leise, „werden wir nicht mehr nur überleben.“</div>
<div data-start="4188" data-end="4298">Sein Blick ging über das Armenviertel, zu den anderen Handwerkern, zu den Mauern, die noch verschlossen waren.</div>
<div data-start="4300" data-end="4317">„Dann bauen wir.“</div>]]></content:encoded>
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                        <title>RE:  Wie der Phönix aus der Asche, Aschenheim erwacht</title>
                        <link>https://terra-nova.online/community/postid/480/</link>
                        <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 09:06:16 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Die Stadtwache.Dramien stand im Erdgeschoss, vor den leicht rostigen Zellentueren und inspizierte die Gitter &quot;Naja nen Troll kann man da drinnen wohl nicht halten, aber fuer nen Betrunkenen ...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[Die Stadtwache.<br />Dramien stand im Erdgeschoss, vor den leicht rostigen Zellentueren und inspizierte die Gitter "Naja nen Troll kann man da drinnen wohl nicht halten, aber fuer nen Betrunkenen sollten die Gitter wohl reichen. Da muesste ich spaeter wohl mal mit dem Herren Riodas reden ob man die nicht verstaerken kann. Zum Glueck duerfte diese Zunft wohl ein paar faehige Schmiede haben. Und putzen muessen wir hier auch mal. Der Staub und Rattendreck sammelt sich hier wohl schon seit Jahren an"<br />Oben im 1. Stock sah es auch nicht viel besser aus. Weniger Rattendreck aber genauso viel Staub. "Die Betten sind noch stabil genug. Mit ein paar Naegeln sollten die noch zu gebrauchen sein. Nur neues Bettzeug muessen wir besorgen. Den Flecken nach war hier wohl ne Gruppe Bettnaesser einquartiert". Dramien notiert sich verschiedene Dinge auf einem Stueck Papier, das er im ersten Stock gefunden hatte.<br />"Die Schraenke taugen nichts mehr. Die muessen raus. Die zerfallen eh schon fast von alleine. Noch mehr Staub und Dreck zum Saubermachen. Aber aus dem Raum kann man einene schoenen Mannschaftsraum machen, mit ner kleinen Kueche".<br />"Und oben kommt die Schreibstube fuer den Wachkommandanten rein. Ohh warte das bin ja ich". Meint er dann mit einem breiten Grinsen.<br />"Ja da laesst sich schon was draus machen. Wir muessen nur sehen wo wir die Ruestkammer unterbringen" meint er nachdenklich auf dem kleinen Balkon stehend. Seine Blicke schweifen von der darunterliegenden Strasse zu dem Turm gleich neben der Wachstube. "Das Dingens wuerde sicher eine gute Ruestkammer abgeben. Zu bloed das die Gitter so verrostet und verklemmt sind das man da nicht rankommt. Werd ich wohl auch mal mit den Schmieden reden muessen ob man die nicht aufbekommt, um zu sehen was da in dem Turm ist"<br /><br />*Dramiens Notizen*<br />
<ul>
<li>Schlafmatten und Pisseimer fuer die Zellen von nem Schneider</li>
<li>Neues Bettzeugs fuer die angepissten Betten von nem Schneider</li>
<li>Ne kleine Kochstelle fuer die Wachstube von nem Steinmetz</li>
<li>Schreiner muss die alten Regale vorher rausmachen</li>
<li>Tisch und 2 Stuehle vom Schreiner</li>
<li>Schreibtisch, Stuhl und Regale fuer die Wachkommandatur vom Schreiner</li>
<li>Schmied muss sich die ganzen Gitter ansehen, Zellen verstaerken und Turm eventuell aufbrechen</li>
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