Vor den Toren der Eulenrast und stellenweise im Blutkamm werden Plakate aufgehängt mit einer Zeichnung darunter, die scheinbar bis in die Tiefe der Nacht gezeichnet wurde. Alles ziemlich schief angenagelt. Die Tinte noch nicht ganz trocken.
Verkündung im Blutkamm!
Es wird hiermit kundgetan, dass die Siedlung Silberfels fortan nicht länger als Silberfels zu bezeichnen ist.
Der Blutkamm hat, in Großmütigkeit und im Einverständnis der derzeitigen Bewohner, die genickt haben oder zumindest nicht gegangen sind, die Region aufgenommen.
Der Ort trägt von nun an den Namen:
Blutkamm – West.
Es sei gesagt: Das ist keine Tilgung. Es ist eine Einbindung. Silberfels war ein Name. Blutkamm – West ist ein Versprechen. Oder eine Feststellung. Je nachdem, wen man fragt.
Ferner wurde die angrenzende Mine unter den Schutz des Blutkamms gestellt.
Handwerker, Schürfer, Schmiede und jene, die mit Staub in der Lunge dennoch pfeifen, sollen ihrer Arbeit in Sicherheit nachgehen können. Der Blutkamm steht schützend über dem Stollen. Und davor. Und falls nötig auch mittendrin, wobei man hofft, dass das selten nötig wird.
Blutkamm – Ost erstreckt sich nun bis an den Wasserlauf.
Es erschien angemessen, die dortige Region nicht unbegleitet zu lassen.
Besonders dort, wo viel gedacht wird. Gedanken ziehen manchmal Ärger an, hat man gesagt.
Neutralität bleibt natürlich neutral.
Aber es schadet nicht, wenn jemand in der Nähe ist, der im richtigen Moment nickt oder räuspert. Nur zur Ordnung. Nicht zum Einmischen.
Das Blutkamm-Register steht weiterhin vor der Eulenrast.
Etwas schief, aber es stand schon immer so schief, dass es gerade wirkt, wenn man den Kopf neigt.
Doch sind Umbaumaßnahmen vorgesehen. Bald. Vielleicht sehr bald.
Die Eulenrast soll als Ort des Handels, der Freundschaft und des gelegentlichen, unvermeidlichen Durcheinanders weiter florieren. Die Grenzen sind ab sofort auf der Karte ersichtlich.
Weitere Bekanntmachungen folgen, sobald sie beschlossen, aufgeschrieben oder für unausweichlich erklärt wurden.
Für den Blutkamm - Alira Schreiberin

Waffen jeglicher Art sind vor Betreten des Tores einzustecken.
Niemand außer Befugte hat die Erlaubnis, offen bewaffnet umherzuwandern.
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zugewiesene Wachpersonen
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Bewohner
- Personen die Erlaubnis erhalten haben
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Arbeitsmittel
Wer aus Faulheit dauerhaft „zufällig“ sein Beil, seinen Hammer oder seine überdimensionierte Sense mit sich führt, wird feststellen, dass Arbeitsmittel sehr schnell zu verbotenen Gegenständen werden können.
Dem Wort der Bewohner ist zu jeder Zeit Folge zu leisten.
Diskussionen über Sinn, Unsinn oder persönliche Befindlichkeiten können außerhalb des Tores geführt werden. Dort ist viel Platz.
Für die Taverne wird in Kürze ein Schankraum etabliert. (Nachdem lästige Mitbewohner entfernt wurden)
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entsprechende Münzzahlungen zu erheben
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oder andere, willkürliche Maßnahmen zu ergreifen
Überraschungen halten wach.
mit einem Münzwert von 15 Eulers bemessen.
sofern entsprechende Güter beigefügt werden.
Mittel zu sammeln und den Blutkamm weiter aufzubauen,
damit am Ende nicht nur einer profitiert,
sondern alle, die bleiben.
wenn sich eine Person im Blutkamm etabliert
und dort wohnhaft wird.
dass man bleibt, beiträgt
und nicht nur auftaucht, wenn es Suppe gibt.
Ordnung wächst. Manchmal langsam. Aber sie wächst.
dass der Blutkamm-Bund den Herrschaftsanspruch über diese Region erhebt. Wer zum Blutkamm-Bund gehört, ist durch die Armbinde oder Anstecker mit dem Kürzel [Blut] ersichtlich. Bei ausserordentlichen Vorkomnissen ist die Ansprechperson "Es" oder als Stellvertretung "Suraki". Heißt also, nervt sie nicht mit jedem Mist.
Schutz, Ordnung, teilweise Struktur
und Erwartungen.
lebt nicht führungslos.
