Jahr 0

Das Leben hält Einzug
in Aschenheim

Die Zunft der Handwerker merkte rasch, dass sie etwas größeres benötigten. So erbauten sie vor der einst leeren Stadt aus Stein ein Handelshaus welches Leute in eben jene locken sollte. Sie renovierten die alte Taverne im Armenviertel und bezogen mit der Zunft eines der größeren Häuser. Es herrschte wieder Trubel in der einst leeren Stadt und Aschenheim sollte ihr Name sein.

Die Zunft hält Einzug

Begonnen mit der Zunft der Schmiede verschrieb sich diese kleine Gruppe von Mannen zuerst nur der Schmiedekunst. Doch schnell wurde klar das sie einem jeden helfen könnten und bildeten, übergreifend, Die Zunft der Handwerker. Ihr Ziel? Allen Handwerkern auf der Insel zu ermöglichen, rasch und gemeinsam die Geheimnisse der Welt, auf der sie nun verweilten, zu ergründen. Nur gemeinsam sind wir stark.

Die einst lebendige Siedlung ist von Abwanderung betroffen, manch eine Seele verschwindet spurlos in der Natur, andere wandern in die jüngeren Orte ab, Händler folgen schließlich ihrer Kundschaft und suchen neue Marktstände und sichere Häfen für lukrative Geschäfte. Lediglich der Bänker, gebunden durch seine Pflicht, wartet geduldig und beobachtet den Ort beim Verwildern, in der stillen Hoffnung, bald wieder Leben auf den Plätzen zu sehen.

Gründung Eichenwacht

21. Tag des zweiten Mondes im Jahre 0 – Was einst nur ein Zusammenschluss Einzelner war, hat sich als Siedlung gegründet. Eichenwacht. Worte wurden gesprochen, Entscheidungen getroffen und Verantwortung verteilt. Cahir und Leomar Grauwacht wurden als Verwalter eingesetzt. Ein Ort inmitten alter Eichen. Die Mauern von Burg Eichenstein geben ein Gefühl von Sicherheit.

Die Eichenwächter selbst stehen nicht nur für Sicherheit des Ortes. Sie stehen für Zusammenhalt. Für Vertrauen. Für den Willen, etwas aufzubauen, das größer ist als sie selbst. Das darf nicht verloren gehen. Nicht durch Angst. Nicht durch Streit. Und nicht durch die Schatten, die sie prüfen. Sie werden alles in ihrer Macht Stehende tun, um diesen Ort zu schützen. Die Burg. Die Siedlung. Die Menschen. Doch ebenso werden sie darauf achten, dass sie ihren Weg nicht aus den Augen verlieren. Denn am Ende ist es nicht die Stärke ihrer Mauern, die darüber entscheidet, ob sie bestehen… sondern die Stärke dessen, was sie miteinander verbindet.

Erste Konflikte

Ein Fest um einen Wettstreit zur Beilegung der Rivalitäten zwischen Blutkamm und Drachenbruch endet in einem überraschenden Überfall einer Meute von belebten Leichen und Skeletten. Der Angriff kann zwar ohne Verluste abgewehrt werden, aber zu den ungeklärten Fragen gesellt sich ein Gefühl echter Bedrohung.

Gründung Blutkamms

Eine Gruppe der im Waldland Erwachten bricht nach Westen auf. In einer ehemaligen Taverne finden sie Unterschlupf und beginnen, sich dort dauerhaft niederzulassen. Gemeinsam fassen sie den Entschluss, eine Siedlung zu gründen – und geben ihr den Namen „Blutkamm“, geprägt von den erbitterten ersten Tagen, in denen sie sich gegen die in der Umgebung lebenden Harpyien behaupten mussten.

Gründung Drachenbruchs

In den ersten Tagen bilden sich der Situation verschuldet zunehmend Gruppen, die gleiche Absichten teilen – eine dieser Gruppen besiedelt das verlassene Dorf im Steppenland und nennt es fortan “Drachenbruch”.

Eine Gruppe von scheinbar unzusammenhängend zusammengewürfelten Menschen erwacht ohne jegliche Erinnerungen an ihr früheres Leben an einem unbekannten Ort.