Σκοτάδι, σκοτάδι, κυρία!
Σκοτάδι, σκοτάδι, γαμώτο!
Σκοτάδι, ελευθέρωσέ με!
Skotádi, skotádi, kyría!
Skotádi, skotádi, gamóto!
Skotádi, elefthérosé me!
Leere ist keine Dunkelheit. Die Leere ist leer, sie ist nicht einmal nichts, denn dafür ist sie zu wenig.
Die Leere ist all das, was das Sein nicht ist, sie ist das Nicht-Sein.
In der Leere gibt es nicht zu sehen, außer Stille und die Stille hat Farben, die nicht für Augen bestimmt sind.
In der Leere gibt es nichts zu hören, außer Nichts und das Nichts hat Klänge, die nicht für Ohren bestimmt sind.
Keine Wärme, keine Kälte, kein Druck, keine Bewegung, nicht einmal den Geschmack des eigenen Mundes.
Es gibt keine Zeit die verstreichen könnte und doch ist der Moment selbst die wahre Ewigkeit.
Leere breitet sich nicht aus, sie ist! Dort wo alles endet, die Existenz schwindet, das Nichts beginnt, dort blättert die Fassade des Seins und offenbart die Leere.
Die Leere hat keine Absichten, sie ist kein Feind, sie ist ohne zu sein.
Die Leere hat keine Absichten, sie ist kein Freund, denn ein solcher ließe Existenz zu.
Es ist schwer die Leere in Worte zu fassen, Worte die nie dafür gedacht waren etwas zu beschreiben, dessen bloßes Konzept keine Beschreibung erlaubt. Worte tragen Bedeutung, manche sogar Leben. Wie können Worte etwas beschreiben, das keine Bedeutung hat, keine Bedeutung haben kann, keine Bedeutung haben darf?
Die Leere ist ein Gleichmacher, sie negiert alles ohne Unterschiede, das Böse, das Gute, das Sein an sich. Es gibt nur die Leere, die nicht ist.
Wieso also spüre ich eine Gegenwart, dort wo nichts sein kann?
Wieso also fühle ich Emotionen, die nicht die meinen sind und an diesem Nicht-Ort keinen Ursprung haben dürfen?
Wieso sehe ich, was ich sehe, wo es keine Sicht gibt?
Ich tauche auf!
Durch tiefe Schwärze und erdrückende Dunkelheit hinauf!
Breche hindurch ins Licht! Ins Sein! Ins Leben!
Die Boden auf dem ich liege ist weich und hart, Erde und Laub drücken in mein Gesicht und als wäre ich aus einem Albtraum aufgeschreckt, reiße ich den Mund auf, atme ein.
Der Duft eines Waldes strömt in meine Lungen, diese unersättlichen Lungen, Lungen mit einem Loch.
Moosige Erde, feucht kompostierendes Laub, Frische!
Mein erster Atemzug scheint eine Ewigkeit anzudauern.
Luft strömt in mich. Geruch. Licht. Leben. SEIN UND EXISTENZ!
In mich und durch mich. Durch mich hindurch.
In meine Lungen, in mein Blut, mein Wesen, meinen Kern!
Und in das Loch, tief in mir.
Das Loch das nach allem giert ohne einen Willen, ohne Präferenzen, ohne Hunger oder Sättigung.
Existenz brandet durch meinen Leib, dem Sog aus den Tiefen des Lochs folgend.
Existenz aus dieser Welt rast durch meine Adern, schneidet in mein Fleisch, ich möchte Schreien, doch dauert mein Atemzug noch immer an.
Licht und Leben dieser Welt fließen in den Abgrund in mir, in die Leere dahinter, darunter?
Die reine Kraft des Seins droht mich zu zerreißen!
Aber was sehr viel schöner ist, ist die Tatsache, dass es dem Etwas in der Leere, das nicht sein darf, mehr weh tut als mir!
Leben und Sein, zu viel für meinen Leib, lassen diesen regelrecht Glühen und als mein erster Atemzug in dieser Welt endet, welkt das feuchte Laub unter mir und entzündet sich mit einem lauten Fauchen.
So beginnt mein erster Tag an einem Ort den ich nicht kenne, mitten in einem wilden Wald und ich fühle mich wohl.
Also nachdem ich verhindern konnte mich selbst anzuzünden mit jedem neuen Atemzug. Es brauchte ein wenig Willenskraft den Sog der Leere von meinem Atem zu lösen, aber es ist ja nicht so, dass ich alleine im Wald besonders viel anderes zu tun hätte.
Es dauert zwei Tage, zwei Tage in denen ich zwischen den Bäumen sitze, dem Klang des Waldes lausche und erforsche was da in mir ist und was es mit der Leere auf sich hatte, die ich sah ehe ich erwachte.
Der Sog der Leere ist immer da, wird nie schwächer, hört nie auf. Aber ich lerne zu kontrollieren den Sog von dieser Welt abzugrenzen, ihn nicht danach greifen zu lassen. Nur wenn ich es will. Nur wenn ich will, dass die Kräfte dieser Welt an meinem Körper reißen, in die Leere fallen und dem was dort ist mit bloßem Sein schadet.
Und während Kräfte und Energien an mir zehren, kann ich auch an ihnen zehren. Langsam, Schritt für Schritt lerne ich diese Kräfte für mehr zu nutzen als nur um Dinge die ich berühre in Brand zu stecken.
Es ist wunderbar!
Aber merkwürdiger Weise fühlt es sich auch vertraut an.
Habe ich das schon einmal getan?
Gedankenlose Gedanken wälzend, mich an die Erinnerungen von Erinnerungen erinnern, die nicht mehr da sind, ernte ich Nüsse und Früchte von Sträuchern und Bäumen für meine nächste Mahlzeit, ohne darüber nachzudenken woher ich weiß, was ich essen kann und was nicht.
